First Time Right in der PCB Entwicklung kurz erklärt:
First Time Right ist ein strukturierter Entwicklungsansatz in der PCB-Entwicklung, bei dem das Ziel ist, eine Leiterplatte bereits im ersten Durchlauf funktionsfähig, fertigungsgerecht und prüfbar umzusetzen. First Time Right integriert Design, Fertigung und Test frühzeitig, um Iterationen, Fehlerkosten und Projektverzögerungen systematisch zu vermeiden.
Was bedeutet First Time Right als Ansatz in der PCB Entwicklung?
First Time Right bedeutet, dass alle relevanten Anforderungen, elektrisch, mechanisch und fertigungstechnisch bereits im Design vollständig berücksichtigt werden. Der Ansatz verbindet die Entwicklung, den Einkauf und die Fertigung in einem abgestimmten Prozess. Das Ziel ist eine stabile, reproduzierbare Leiterplatte ohne nachgelagerte Korrekturschleifen.
Worin unterscheidet sich First Time Right von Null Fehler Ansatz in der PCB Entwicklung?
Der First Time Right Ansatz konzentriert sich darauf, Fehler frühzeitig zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. Der Null Fehler Ansatz hingegen bewertet primär das Endergebnis und strebt eine fehlerfreie Produktion an. First Time Right ist damit ein präventiver Ansatz, Null Fehler wirkt jedoch häufig reaktiv. In der Praxis bedeutet das, dass First Time Right bereits in der Designphase ansetzt und nicht erst in der Qualitätssicherung. Zudem berücksichtigt First Time Right systematisch Fertigung, Testbarkeit und Lieferkette, während der Null Fehler Ansatz oft stärker auf interne Qualitätskontrollen fokussiert ist.
Was ist das typische Vorgehen bei diesem Entwicklungsansatz?
Das typische Vorgehen berücksichtigt die folgenden Kernelemente:
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Integration von Design for Manufacturing und Design for Testability bereits im Layout
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Frühe Abstimmung zwischen Entwicklung, Einkauf und Fertigungspartnern
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Auswahl verfügbarer und langfristig lieferbarer Bauteile
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Durchführung strukturierter Design Reviews und Risikoanalysen
- Erstellung vollständiger und eindeutiger Fertigungsunterlagen
In der Entwicklung und der Produktion zeigt es sich: Wenn Unternehmen First Time Right als Ansatz umsetzen, können sie enge Terminziele zuverlässig und mit hoher Produktivität sicher erreichen und einhalten. Davon profitieren PCB Engineering, EMS Lieferanten und PCB Einkäufer.
Dieser Entwicklungsansatz hat realistische Einsparungspotentiale
Durch den First Time Right Ansatz verkürzen Unternehmen ihre Entwicklungszyklen deutlich, da sie Iterationsschleifen konsequent vermeiden und Entscheidungen frühzeitig absichern. Gleichzeitig senken sie ihre Kosten, weil aufwendige Nacharbeiten, zusätzliche Prototypen und Fehlproduktionen weitgehend entfallen. Darüber hinaus steigern sie ihre Produktivität, indem stabile Prozesse und klare Spezifikationen eine effiziente und reibungslose Umsetzung ermöglichen.
First Time Right als Entwicklungsansatz senkt Risiken signifikant:
60 % aller Verzögerungen in Elektronikprojekten entstehen durch Designfehler, jedoch nicht durch Fertigungsprobleme.
Ein einziger Iterationsschritt im PCB-Design kann mehrere Wochen Verzögerung und fünfstellige Zusatzkosten verursachen.
Firt Time Right im PCB-Design bei JORATEC Solutions
Bei JORATEC Solutions wird der First Time Right Ansatz bereits in der frühen Projektphase verankert und als integraler Bestandteil der PCB-Entwicklung gesteuert. Designentscheidungen, Fertigungsanforderungen und Testkonzepte werden frühzeitig abgestimmt, sodass Fehlerquellen gar nicht erst entstehen und Iterationsschleifen vermieden werden.
Alle relevanten Design- und Fertigungsdaten werden strukturiert dokumentiert, versioniert und projektübergreifend genutzt. Dadurch arbeiten Einkauf, Entwicklung und EMS-Fertigung konsequent auf einer einheitlichen, belastbaren Datenbasis und sichern eine stabile Umsetzung bereits im ersten Durchlauf.
Was genau ist der Unterschied zwischen First Time Right und Null Fehler Ansatz?
First Time Right ist präventiv, Null Fehler ist häufig reaktiv
Fokus auf Designphase vs. Fokus auf Produktionsqualität
Integration von Fertigung und Test frühzeitig vs. nachgelagerte Qualitätskontrolle
Reduktion von Iterationen vs. Fehlererkennung und -behebung
Ganzheitlicher Prozessansatz vs. punktuelle Qualitätsmaßnahme
Wie sollte ein PCB Einkäufer vorgehen, wenn der Lieferant kein First Time Right verfolgt?
Der Einkäufer muss aktiv Transparenz in den Entwicklungsprozess bringen und darf sich nicht ausschließlich auf das Angebot oder den Preis verlassen. Er fordert gezielt Designrichtlinien, DFM-Analysen und konkrete Aussagen zur Testbarkeit ein, um die technische Qualität frühzeitig bewerten zu können.
Zusätzlich etabliert er klare Meilensteine im Beschaffungsprozess, an denen der Lieferant seine Designqualität nachweisen muss. So stellt der Einkäufer sicher, dass Risiken nicht erst in der Fertigung sichtbar werden, sondern bereits im Vorfeld kontrolliert werden.

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Sie wollen wissen, wie wir Ihr Projekt technisch und wirtschaftlich nach vorn bringen?
Auf unserer Leistungsseite finden Sie alle Schritte von der Produktidee bis zur fertigen Leiterplatte.
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