FMEA kurz erklärt
FMEA ist eine strukturierte Methode zur frühzeitigen Fehlervermeidung in der EMS Entwicklung. Sie hilft, potenzielle Schwachstellen im Design oder Prozess zu erkennen und gezielt zu vermeiden. So verbessern Unternehmen die Zuverlässigkeit von Elektronikprodukten und senken das Risiko kostenintensiver Nacharbeit oder Ausfälle.
Was bedeutet FMEA in der EMS Entwicklung?
FMEA steht für Failure Modes and Effects Analysis, auf Deutsch Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse. In der EMS Entwicklung (Electronics Manufacturing Services) ist sie eine strukturierte Methode zur Risikoanalyse. Ziel ist es, potenzielle Fehlerquellen in einem elektronischen Produkt oder Prozess frühzeitig zu identifizieren und deren Auswirkungen systematisch zu bewerten. So lassen sich Schwachstellen erkennen und gezielt vermeiden, lange bevor es zu Ausfällen in der Serie kommt.
Wann wird die Fehlerursachenanalyse in der EMS Entwicklung eingesetzt?
Idealerweise wird diese Analyse früh im Entwicklungsprozess durchgeführt. Sie kommt bereits in der Konzeptphase eines Produkts oder Prozesses zum Einsatz, spätestens jedoch im Rahmen der Design- und Produktionsplanung. Auch bei Änderungen bestehender Produkte oder bei der Einführung neuer Technologien ist dieses Werkzeug von Bedeutung.
Wann wird FMEA in der EMS Entwicklung wichtig?
Eine Risikoanalyse in der Produktentwicklung wird besonders dann wichtig, wenn:
- sicherheitsrelevante Baugruppen entwickelt werden
- hohe Qualitätsanforderungen bestehen
- die Komplexität im Produktdesign steigt
- ein hoher Grad an Automatisierung in der Fertigung vorliegt
- eine hohe Variantenvielfalt besteht
- der produktive Serienstart in der EMS Fertigung gewährleistet werden soll
- neue Lieferanten oder Materialien eingebunden werden
Kurz: Überall dort, wo Qualität, Zuverlässigkeit und Funktionalität entscheidend sind, schafft sie Transparenz und Sicherheit.
Wie geht Joratec Solutions Engineering bei einer Risikoanalyse vor?
Joratec Solutions Engineering integriert die Risikoanalysen frühzeitig und systematisch in die EMS Entwicklung. Das Ziel ist, Fehler zu vermeiden, bevor sie entstehen. Wir analysieren nicht nur einzelne Komponenten, sondern auch Schnittstellen, Prozessschritte und Wechselwirkungen innerhalb der gesamten Baugruppe.
Wie genau läuft die Riskoanalyse ab?
Ein typisches Vorgehen sieht so aus:
- System abgrenzen, z.B. eine Sensor-Platine in einem Steuergerät
- Funktionen erfassen, welche Aufgaben übernimmt die Baugruppe?
- Fehlerarten identifizieren, z. B. Lötverbindung fehlerhaft
- Ursachen und Wirkungen analysieren, etwa: falscher Lötprozess → Signalstörung
- Risiken bewerten, Eintrittswahrscheinlichkeit, Bedeutung und Entdeckbarkeit
- RPZ berechnen, priorisieren nach Risiko
- Maßnahmen definieren, z. B. AOI-Prüfung verstärken
- Verantwortung zuweisen, Maßnahmen terminieren und umsetzen
- Ergebnis überprüfen, RPZ nach Umsetzung neu bewerten
FAQs zu Risikoanalysen in der EMS Entwicklung

Lernen Sie unsere EMS-Leistungen kennen.
Sie wollen wissen, wie wir Ihr Projekt technisch und wirtschaftlich nach vorn bringen?
Auf unserer Leistungsseite finden Sie alle Schritte von der Produktidee bis zur fertigen Leiterplatte.
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